Kategorie-Archiv: Preview

Die Mondverschwörung

Was für ein verrückter Film. Den will ich sehen. Verrückte Menschen, die sich irgendwelche Theorien darüber ersinnen, was die Welt im innersten zusammen hält. Witzig.

Gut, ich wollte mich grundsätzlich nicht mehr über Menschen lustig machen, die so blöd sind und keine Erfahrung mit den Medien haben. Aber: wenn diese Menschen damit Geld verdienen, dann mache ich da auch mal eine moralische Ausnahme.

Planet der Affen: Prevolution

Im Jahr 1968 kam der Science Fiction Planet der Affen mit Charlton Heston in die Kinos. Und ich mag nicht so ganz zu sagen, ob das jetzt wirklich ein bahnbrechendes Ereignis war – ich vermute eher nicht. Eher plump wie da der moralische Zeigefinger erhoben wurde, und die Masken haben auch nicht überzeugt. Und die Story an sich – einfach unglaubwürdig.

Doch nun haben wir 2011 – und nachdem schon 2001 mit Mark Wahlberg und Helena Bonham Parker ein Wiederbelebungsversuch dieses Films angestrengt wurde – und es folgt wie so viele Male in letzter Zeit (Star Trek, Batman, …) ein Prequel. Aber man hört die Kritiken sind gut. Man hat sich Andy Serkis (Gollum in Herr der Ringe, und King Kong in King Kong) geholt und in den Trailer wirken die Affen, wirklich realistisch – das was uns so fasziniert an Menschenaffen, ihre menschliche Art und ihr animalisches, wird von Regisseur Rupert Wyatt gut zum Vorschein gebracht.

Und die Story, nun gut, schon oft gehört irgendwie. 12 Monkeys, Resident Evil und 28 Day Later lassen grüßen. Aber gespannt bin ich trotzdem auf den Film, der morgen in die Kinos kommt.

Super 8

J.J. Abrams, der Macher von Lost, Alias und Cloverfield, sowie Regisseur der neuen Star Treck Reihe, macht einen Film, der sowohl Mysterie als auch und nicht zu letzt Hommage an den (Produzenten) Steven Spielberg und seinen Kultfilm E.T. ist.

Er spielt 1979 und seine Charaktere sind 13 Jahre alt und drehen auf Super 8 einen Zombie-Film, als ihnen etwas Außerirdisches in die Quere kommt. J.J. Abrams war 1979 auch 13 Jahre alt. Niemand versteht es derzeit Mysterie so nah an der Realität zu bauchen und sie mit ihr zu verweben. Dazu gehören auch immer wieder virale Marketing Kampagnen auf höchsten Niveau oder Alternate Reality Games, die offline in der realen Welt vonstatten gehen.

Super 8 selbst scheint die Erwartungen nicht wirklich zu erfüllen. Er ist seit kurzem im Kino und ich hoffe ich komme nächste Woche dazu ihn mir mal anzuschauen. Ich bin jedenfalls sehr gespannt.

Hier schon einige Reviews aus der Blogger-Szene:
fuenf-filmfreunde.de
moviejunkies.de
film-panorama.de

Tom meets Zizou – Kein Sommermärchen

Wow, das scheint ein Wahnsinnsfilm zu sein. Thomas Broich jahrelang Bundesligaprofi und deutsche Nationalspieler-Hoffnung, heute Aussteiger und in Australien beschäftigt. Er gab im März ein legendäres Interview im Aktuellen Sportstudio und da ging es auch um den Film.

Er wurde schon als junger Spieler ständig von einem Kamerateam begleitet und die Doku war auch irgendwie geplant, das sie so schonungslos das Profi-Geschäft in der Bundesliga aufdeckt, hätte man zu Beginn sicher nicht sehen können. Irgendwie ist es eine gescheiterte Karriere von Thomas Broich, aber es freut mich, dass er sein Leben mittlerweile zum positiven gewandelt hat.

Der Film läuft seit 28. Juli in deutschen Kinos, wenn auch nur in kleinen. Mal schauen, wo ich ihn sehen kann.


Kriegerin

Nachdem ich vor kurzem den Producer des Films Kriegerin kennenlernen durfte, will ich das gute stück, den ich noch nicht gesehen habe zumindest mal mit seinem ersten Trailer vorstellen. Der Film lief jetzt beim Filmfest in München in der Premiere und ist etwas gewalttätig, das sei vorab gesagt. Dargestellt wird die „Karriere“ eine Neonazistin in einer Kleinstadt, irgendwo im Osten Deutschlands – wobei das auch leicht in den Westen übertragbar gewesen wäre. Dass aber auch vor einem solchen Setting eine komplexe Milieu- und Charakterstudie möglich ist, deutet der Trailer jedenfalls schon an.

Ich hoffe, ich kann den Film im Kino sehen und muss nicht bis zum Versenden des Films als Kleines Fernsehspiel im ZDF warten. Achja, und Hauptdarstellerin Alina Levshin hat schon in dem großartigen ARD-Fernseh-10-Teiler Im Angesicht des Verbrechens eine super Figur gemacht.
Link zur Website

Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit

Huiuiui, vielleicht sollte man sich nicht allzu positiv an Filme erinnern, an die man sich eigentlich gar nicht so wirklich erinnern kann – zumindest nicht über den (zugegeben) witzigen Titel hinaus. Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit ist ein Episodenfilm, der in Süddeutschland spielt und mit Verwechslungen aller Art und Kitsch im Überfluss echt schwer zu verdauen ist im Jahr 2011.

Vor allem Christoph Waltz kann einem fast Leid tun wenn man ihn zuletzt in seiner Oscar-Rolle gesehen hat. Aber er macht definitiv das beste drauß. Nur: ein wenig mehr Stimmigkeit hätte der Story gut getan. Einzig muss man zu Gute halte, dass der Film für damalige Verhältnisse recht flott geschnitten und lässt sich auch heute noch gucken, ohne dass man ständig auf die Vorspul-Taste schielt.

Rating: ★★★★☆☆☆☆☆☆ 

Kusswechsel – Kein Vorspiel ohne Nachspiel

Diese Woche kommt ein italienische Komödie in die Kinos, die ich von den Vorab-Informationen ganz witzig finde. Nun weiß ich auch, dass italienische Beziehungskomödien nicht jedermanns Sache sind. Aber schaut euch ruhig mal unten den Trailer an.

Anna ergreift die Chance ihres Lebens, als ihr Piero bei einem Unfall sein Gedächtnis verliert. Was schadet es, den Liebsten „neu zu programmieren“ und ein wenig für eine rosigere Zukunft zu flunkern? Paola ist da einsichtiger. Sie hat sich längst von ihrem Marcello getrennt und lebt mit einem Anderen. Trotz allem fügt sie sich einmal im Jahr dem Willen ihres Ex-Mannes und inszeniert mit den Kindern für die Schwiegermutter eine glückliche Familie! Doch was tun,
wenn die alte Dame todkrank ihre letzten Tage ganz im Kreise ihrer Lieben verbringen und zu allem Überfluss noch alle Urlaubsvideos ansehen möchte?
Männerprobleme gegen Frauenprobleme und hoffentlich nicht zu viele Klischees.

Auf MyVideo gibt es eine 17 Minuten Preview zu „Kusswechsel“ und ein kleines Gewinnspiel gibt es dort auch.

Melancholia

Diese Bildgewalt ist man ja mittleweile gewohnt von Lars von Trier den enfant terrible des europäischen Films („Ok, I’m a nazi.“). Er hat sich damit soweit weg bewegt von den Dogma-Projekten mit Handkamera und ausschließlich natürlichem Licht, dass es eigentlich schon ein wenig schmerzt.

Aber nach Filmen wie Idioten, Breaking the Waves, Dancer in the Dark und Dogville würde man ihm fast alles verzeihen. So richtig verzeihen muss man ihm bei Melancholia wohl aber nicht viel, folgt man den ersten Eindrücken. Mit Kirsten Dunst und Charlotte Gainsbourg hat er zwei großartige Hauptdarstellerinnen gefunden. Das Szenario nichts geringeres als der Weltuntergang (!). Das schau ich mir doch gerne an.