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Pitch Black – Planet der Finsternis

pitch-blackAls ich Pitch Black das erste mal gesehen habe, konnte ich den Film überhaupt nicht einordnen. Er war eigentlich zu einfach, um ein guter Science Fiction Film zu sein, aber dennoch zieht er einen absolut in seinen Bann. Mit seinen an losen Enden hängenden Ideen und seinen Figuren.

Das Transporter Raumschiff Hunter-Gratzner stürzt auf einem wüsten Planeten ab, es gibt nur ein knappes Dutzend Überlebende. Die meisten sind muslimische Pilger, unter ihnen ist aber auch der Gefangene Riddick. Pech für die Gruppe, dass über den Planeten gerade die Nacht einbricht, was sie nur alle 22 Jahre tut. In der Nacht kommen zahlreiche Alien-Monster an die Oberfläche und versuchen alles zu verspeisen, deren sie habhaft werden.

Und so entschließt sich die Gruppe alles auf die Karte Riddick zu setzen, dem mystischen und äußerst einsilbigen Einzelgänger, von dem keiner seine Verbrechen kennt. Doch der Charakter trägt den Film so ungemein gut, dass 4 Jahre später ein weiterer Film in die Kinos kam (Riddick – Chroniken eines Kriegers), und dieses Jahr ist es soweit, dass es auch einen dritten Teil geben wird (Riddick: Dead Man Stalking). Ich bin schon sehr gespannt.

Rating: ★★★★★★★★★☆ 

Super 8

Endlich bin ich dazu gekommen den „neusten“ *räusper* J.J. Abrams-Film zu schauen. Es ist eine große Verbeugung vor Steven Spielberg (der gleichzeitig Produzent ist) und seinen Kultfilm E.T. ist – und natürlich vor den 80ern an sich.

Das tolle an dem Film ist jetzt nicht die innovative Story, das hat man alles schonmal gesehen. Es ist die Art und Weise wie die Geschichte erzählt wird. War bei Cloverfield noch kein einziges Kind zu sehen, stehen nun Kinder im Mittelpunkt. Es ist ein Abenteuerfilm für Erwachsene, der uns zurückbringen will in unsere Kindheit. Und an Elle Fanning die kleine Schwester von Dakota Fanning wird man sich noch lange erinnern.

Ein toller Science Fiction, keine Frage. Aber die fehlende Innovation in der Story gibt bei mir Abzüge in der B-Note.

Rating: ★★★★★★★★☆☆ 

Men In Black 3

Am 24. Mai 2012 kommt ein Film in die Kinos dessen erster Trailer diese Woche meine Facebook-Wall volllaufen ließ. Barry Sonnenfeld, der auch schon die ersten beiden dieser Science Fiction/Comedy-Klassiker abgedreht hat, führt auch dieses mal wieder Regie. Ob das ein Blockbuster-Garant ist? Ich denke schon. Hoffentlich hinkt die Story nicht so arg wie beim zweiten Teil.

Im Trailer (unten) kann man schon sehen, dass Will Smith und Tommy Lee Jones wirken als wären sie kaum gealtert. Erstaunlich, immerhin ist der erste Men in Black schon 1997 in die Kinos gekommen. Mal schauen, ob Men in Black 3 die hohen Erwartungen erfüllen kann. Die wird es sicherlich auch wieder für die Kinokassen geben, denn: Sequels sell!

Cowboys & Aliens

Da hab ich mir was angetan. Ein Film der Aliens von Cowboys bekämpfen lässt. Das ist wohl die blödeste Filmidee seit Snakes on a plane, aber gut.

Im wilden Westen tauchen plötzlich Aliens auf und ein Cowboy wundert sich, dass er plötzlich einen Armreif trägt mit dem er per Laser auch mal das ein oder andere Raumschiff von Himmel holt. Und Frauen gibt es natürlich auch. Hoho!

Die Story ist natürlich komplett erwartbar. Die schauspielerischen Leistungen eher mittelmäßig, die Besetzung aber durchaus hochwertig. Nagut, die Special Effects fand ich gut, aber insgesamt gibt es nur 5 Gnadenpunkte von mir.

Rating: ★★★★★☆☆☆☆☆ 

Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt

Und wieder ein Film aus der Kategorie „Sinnlose deutsche Subtitel“. Es ist ein Klassiker des Genres und Ridley Scott hat H.R. Giger ein ewiges Denkmal für sein Alien-Design aufgestellt.

Und überhaupt, es ist die erste weibliche Hauptfigur, die einen Science Fiction als alleiniger Charakter überlebt – Sigourney Weaver. Und deshalb wird sie auch immer wieder besetzt in ScFi-Rollen, in denen sie nicht nur ein Zitat ihrer selbst ist (Galaxy Quest). Der Kampf gegen die unergründliche Tötungsmaschine aus einer anderen Welt, war so faszinierend, dass noch 3 Teile folgen sollten. Zum Teil sogar besser als der Erstling.

Es ist ein Meilenstein der SciFi-Horrors, und er läuft nur noch auf kabel1 im Nachtprogramm. Irgendwie schade, irgendwie aber gut dass es immerhin da läuft.

Rating: ★★★★★★★★☆☆ 

Pandorum

Es war mal wieder Zeit für einen Sinnlos-Science Fiction. In Pandorum habe ich ihn gefunden. Nicht zu blutig, nicht zu brutal, aber doch ziemlich heftig – also Vorsicht.

Die Menschheit hat kurz vor ihrer Aurottung durch Ressourcenknappheit noch ein Raumschiff mit 10.000 Menschen losgeschickt, um auf den einzigen bekannten bewohnbaren Planeten einen Neuanfang zu wagen.

Als ein Lieutenant aus seinem Cryoschlaf aufwacht, ist aber ein Großteil der Crew tot und das Schiff ohne Energie. Aber so ganz allein ist dann doch nicht. Und ganz ohne menschenfressende Aliens kommt so ein Grusel-SciFi-Spaß eben auch nicht aus.

Rating: ★★★★★★☆☆☆☆ 

Paul

Am 14. April 2011 kommt ein weiterer Film in die deutschen Kinos, der ein wenig am Filmtitel spart. Paul ist ein Alien und das ganze ist eine Komödie. Mit dabei – wiedermal – Seth Rogen, als Stimme des natürlich animierten Paul-Aliens. Und auch Sigourney Weaver findet sich in diesem Alien-Klamauk wieder.

Das Niveau sollte nicht allzu hoch sein, wie der Trailer zeigt. Mit Superbad und Adventureland hat Regisseur Greg Mottola aber schon zwei Kassenschlager-Komödien an den Start gebracht. Kann also durchaus ein Überraschungserfolg werden.

Battle: Los Angeles

Yeah, mehr Science Fiction Endzeit Filme. Schon mal doppelt, wenn sie mit Michelle Rodriguez sind.

Gut im Trailer erkennt man noch nicht viel, aber die Cinematografie der durch die Atmosphäre dringenden schräg einschlagenden Geschosse(?), die noch in der Luft detonieren(?), finde ich schonmal wirklich klasse. Den Titel haben sie sich zwar vom dritten Rage against the machine Album geklaut, aber auch das sei geschenkt.

Ach ja, und der Trailer erinnert mit seiner Musik so ein wenig an den ersten Trailer von The Social Network. Aber Film-Marketing ist eben wohl doch gleich Film-Marketing. Achja, und es gibt noch einen zweiten, nicht einbettbaren Trailer hier.

Siehe auch:
blackfear.de

The Event

Was so ein bisschen klingt, wie die neue Talent-Show von Dieter Bohlen ist eine neue US-Serie, die mit Lost und Heroes und co. verglichen wird und in Deutschland noch keinen Käufer gefunden hat. Dennoch ist sie ganz gut. 😉

Das Plot-Framework geht in etwa so. 1944 sind in Alaska Aliens abgestürzt (die exakt wie Menschen aussehen, nicht altern und wohl einige übernatürliche Kräfte haben. Die US-Regierung hat das natürlich alles unter den Teppich gekehrt und 94 Aliens in Gewahrsam genommen. Allerdings – was die Regierung nicht wusste – sind wohl einige Aliens in freier Wildbahn unterwegs. Die Motivation und die Ziele der Aliens mit ihrer weiblichen Anführerin (gespielt von Laura Innes) bleiben zunächst im trüben. Sie wollen ein „normales“ Leben unter den Menschen führen.

Der neu gewählte amerikanische Präsident (Blair Underwood) will diesen Schritt wagen, allerdings nur bis kurz bevor der Ankündigung ein Attentat auf ihn verübt werden soll, das nur mit mysteriös magischen Kräften verhindert wird.

Eigentlich spannend wird der Plot aber durch Sean Walker (Jason Ritter) der seine Freundin sucht, die irgendwie im Zusammenhang mit diesen Vorkommnissen entführt wurde. Mysterious!