Game Change – Der Sarah-Palin-Effekt

game-changeEin Film über Sarah Palin, kann das funktionieren? Ein bisschen skeptisch war ich schon, aber der US-Bezahlsender HBO macht ein paar der besten Serien in Alleinregie und da war ich doch gespannt, was dieser HBO-Film so kann. Zumal Sarah Palin in den USA sicherlich eine enorm kontroverse Person ist – anders als in Europa auch mit vielen Befürwortern.

Das tolle an Game Change ist, dass der Film nicht darauf aus ist, Sarah Palin schlecht zumachen, sondern die Geschichte des Wahlkampfs des Vietnam-Veteranen und eigentlich recht liberalen Republikaners John McCain, der überraschend eine junge Gouverneurin aus Alaska zu seine Kandidatin als Vize-Präsidentin macht, ohne genau zu wissen worauf er sich einlässt. Und ohne zu ahnen, dass Sarah Palin viel weniger eine Politikerin als eine Fanatikerin ist.

Julianne Moore spielt Sarah Palin so fantastisch. Man glaubt ihr die Härte und die Verletzlichkeit, den Sturrkopf und den Familienmensch. Ein absolut toller Film!

Meine Wertung: ★★★★★★★★★☆ 

Game Change (2012)
Game Change poster Rating: 7.4/10 (20,315 votes)
Director: Jay Roach
Writer: Danny Strong, Mark Halperin (book), John Heilemann (book)
Stars: Julianne Moore, Woody Harrelson, Ed Harris, Peter MacNicol
Runtime: 118 min
Rated: TV-MA
Genre: Biography, Drama, History
Released: 10 Mar 2012
Plot: Governor Sarah Palin of Alaska becomes Senator John McCain's running mate in the 2008 Presidential election.

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