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Er steht einfach nicht auf Dich!

Es gibt Filme, die haben so viele Stars, dass man vermuten könnte, für ein Drehbuch war kein Geld mehr da. Und da gehört Er steht einfach nicht auf Dich! definitiv dazu. Es wimmelt nur so vor großen Namen: Ginnifer Goodwin, Scarlett Johansson, Ben Affleck, Jennifer Aniston und Drew Barrymore sind dabei die bekanntesten.

Dabei gibt die Story nicht viel her. Ein gefühltes gutes Dutzend bestenfalls dümmliche Frauen rennen ein paar offensichtlich begehrenswerten Männern hinterher, oder versuchen ihre Beziehung zu retten, nachdem sie sie nach hysterischen Anfällen selbst ins Wanken gebracht haben. Zudem spielt Ginnifer Goodwin so etwas wie ein „Hässliches Entlein“, das niemanden abbekommt – das ist natürlich einfach absurd, aber ich erinnere mich an einen Film, der glaube ich Plötzlich Prinzessin hieß – da war die „Prinzessin“ sogar hässlicher als die Ausgangsperson. Hollywood halt.

Halt: ein Lob geht noch an Scarlett Johansson. Die ist halt immer cool.

Rating: ★★★★☆☆☆☆☆☆ 

Mitten ins Herz

Wie kann man nur Drew Barrymore in einem Film so alt aussehen lassen? Eine richtige Schande ist das. Gut, ich kann mich nicht an viele Hugh Grant Filme erinnern, die auch nur irgendwie gut waren (obwohl, hat er nicht auch bei Vier Hochzeiten und ein Todesfalls mitgespielt?). Hier kommt echt alles zusammen: schlechte schauspielerische Leistungen (auch von Drew Barrymore), ein katastrophal vorhersehbares Drehbuch, schlimme, wirklich sehr schlimme Musik, die auch noch im Mittelpunkt des Plots liegt.

Wieso sowas eine Finanzierung bekommt? Das kann nur an den großen Namen liegen, und ich meine mich erinnern zu können, dass der Film in den Kinos sogar ordentliche Umsätze machte. Von mir gibt es aber nur 3 Gnaden-Punkte für Drew und Haley Bennett, die ich als Diva-Sängerin Cora nett überzeichnet daher kommt.

Rating: ★★★☆☆☆☆☆☆☆ 

50 erste Dates

Ja ja, ich muss es immer wieder (siehe Spanglish) betonen. Eigentlich mag ich Adam Sandler nicht. Aber wie zum Beispiel in Punch Drunk Love schafft er es in seinen ernsteren Rollen, einen gewissen Charme und Witz zu verströmen, welcher die Tragik umwandelt.

In 50 erste Dates verliebt er sich jedenfalls in die herzerreißend unter einer Kurzzeit-Amnesie leidenden Drew Barrymore. Und da die sich jeden Morgen nicht mehr an sie erinnern kann, muss sie sich jeden Tag erneut in sie verlieben. Wie romantisch…

Schönes Unterhaltungskino, wie ich finde.

Rating: ★★★★★★★☆☆☆ 

Donnie Darko – Fürchte die Dunkelheit

Und nun mal zu einem meiner absoluten Lieblingsfilme ever. Kevin Smith, der Regisseur dieses Meisterwerks hat nichts annähernd so gutes mehr hinbekommen und der Film ist ein Paradebeispiel für ein Werk das besser ist als sein Meister.

Jake Gyllenhall spielt einen Außenseiter, der nachdem ein Flugzeugteil in sein Haus stürzt von merkwürdigen Ereignissen heimgesucht wird. Der Film dreht in eine sonderbare Melange aus Thriller und Mysterium und gipfelt in noch Größerem. Ohne in Hektik zu verfallen wird eine Geschichte ausgebreitet, die so unglaubwürdig wie faszinierend ist. Gruselig.

Rating: ★★★★★★★★★★