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Bet, Raise, Fold

Innerhalb des Profi-Poker-Zirkus gibt es einen Namen der aktuell das lauteste Geräusch macht: Marvin ‚MadMarvin’ Rettenmaier. Der 26-jährige Poker-Spieler aus Berlin kam durch den Erfolg im Online Poker zu einiger Prominenz, was ihm zu einem Platz im Profi-Poker verhalf. Obwohl Rettenmaier zuletzt von Mike Watson vom Bluff Power Rankings Thron gestoßen wurde, ist er immernoch einer der gefürchtesten Spieler eines Pokerspiels durch seine Taten in der World Series of Poker im letzten Jahr. Rettenmaiers Erfolg erinnert dabei stark an den eines weiteren deutschen Spielers von vor 10 Jahren Chris Moneymaker. 2003 war Moneymaker die Weltsensation als er als erster Online Poker Qualifikant die Weltmeisterschaften gewann.

Im 21 Jahrhundert wurden wir also Zeuge davon, dass das Internet die Profi-Poker-Landschaft gehörig veränderte. Dies inspirierte zum Dokumentarfilm Bet Raise Fold.
Es gab schon so viele Filme mit Poker, meistens fokussierten sie sich auf fiktionale Ereignisse im Kasino. Aber Bet, Raise, Fold ist anders. Es zeigt die Realität. Der Film schmückt sich nicht mit Hollywood-Stars oder hochbezahlten Regisseuren. Er zeigt ganz normale Menschen, die Poker genutzt haben, um ihr Leben auf den Kopf zu stellen.

Der wichtigste Charakter des Films ist der Las Vegas Pro und World Poker Tour Co-Gastgeber Tony Dunst, die junge Mutter Moon-Andseren aus Minnesota und der australische Abenteurer Martin Bradstreet. Diese drei sprechen über ihre Reisen und ihre Opfer, die sie für ihre Familien und ihren Traum erbringen. Neben diesen Charakteren zeigt der Film auch einige der prestige-trächtigsten Spieler der großen Pokerturniere, wie World Poker Tour, die partypoker.com Premier League und die World Series of Poker. Unter ihnen Poker-Profi Vanessa Selbst, der „Ambassador of Poker“ Mike Sexton, und Fernsehmoderator und Modell Liv Boeree. Die 2M2MM-Stars Jay Rosenkrantz und Ryan Firpo führten die Regie bei Bet, Raise, Fold, und produziert wurde das ganze vom Poker-Unternehmer Taylor Caby.

Rosenkrantz sagte, die Idee des Films sei im Forum Two Plus Two entstanden. 2006 wurde ein aktives Mitglied in dieser Community und dort traf er den Poker-Enthusiast Dean Strachan. Die zwei tauschten außergewöhnliche Geschichten über Pokerspieler aus, die ihr Leben komplett durch Online Poker finanzierten. Rosenkrantz haben diese Geschichte so bewegt, dass er diese auf die große Leinwand bringen wollte. Die beiden posteten ihre Ideen über das Projekt in das Forum und Regisseur Ryan Firpo war dort ebenfalls Mitlied und kontaktierte Rosenkrantz. Die beiden realiserten ihr Filmprojekt tatsächlich und mit Hilfe der Crowdfunding-Plattform Kickstarter.

Leider gibt es noch keine Informationen, ob der Film außerhalb der USA in die Kinos kommt. Aber auf der offiziellen Webseite kann man sehen, warum der Film vermutlich der wichtigste Poker-Film aller Zeiten ist.

Rating: ★★★★★★★☆☆☆