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Source Code

Ich liebe ja Jake Gyllenhall seit Donnie Darko, und deshalb hab ich mir den Film Source Code mit eher geringen Erwartungen an die Story angeschaut. Der Einstieg in den Plot ist auch etwas hakelig. Der US-Army Pilot Colter Stevens (Jake Gyllenhall) wacht in einem Zug auf und ist offensichtlich nicht er selbst. Er versucht zu verstehen, was vor sich geht und 8 Minuten später fliegt der Zug in einem Terroranschlag in die Luft.

Nun erwacht er in einer Kammer, eine Offizierin erklärt ihm, er sei auf einer Spezialmission. Er könne jeweils 8 Minuten in ein Gedankenabbild eintauchen, das von Opfern des Anschlags aus ihrem Kurzzeitgedächtnis gewonnen wurde. Und schwupps wird er wieder dorthin geschickt … er soll den Täter ausfindig machen, denn der droht mit einem zweiten Anschlag.

Was ein wenig absurd klingt, hat eine ganze Menge erzähltechnischen Charme. Und die Auflösung der eigentlichen und eigentümlichen Umstände, ist am Ende für den Zuschauer zwar nicht überraschend, aber konsequent und auch neu. Mir hat’s sehr gefallen – haarscharf an den 9/10 Punkten vorbei geschrammt.

Rating: ★★★★★★★★☆☆ 

8 Blickwinkel

8 Blickwinkel hält genau das nicht, was der Titel eigentlich verspricht: 8 subjektive Stories eines Ereignisses – Pustekuchen. Eigentlich ist es nur die Kamera die jeweils andere Personen zur gleichen Zeit an leicht anderen Orten begleitet. Das ist wenig. Dabei ist die Grundidee noch erkennbar.

Medienkritik am klassischen sich selbst zensierenden und beschränkenden Fernsehjournalismus, ein Hoch auf die Subjektivität. Wie man das dann mit minutenlangen Verfolgungsjagden, die ich vielleicht mit 15 noch toll gefunden hätte so derart kaputt machen kann, fraglich.

Angucken kann man sich ihn trotzdem wie ich finde. Auch wenn 90 Minuten nicht annähernd reichen um 8 Blickwinkel angemessen tiefgründig zu erzählen.

Rating: ★★★★★★☆☆☆☆