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Anderland

Na, da hab ich mir ja mal wieder einen Film ausgeguckt. Irgendwie hat mich der Titel angesprochen. Aber gesprochen ist schon ein super Stichwort. Das wird nämlich in dem schwedischen Film wenig.

Es geht um eine jenseitige Welt, so wird zumindest suggeriert. Dort gibt es keine Gefühle, keine Geschmäcker, alles ist gleich. (Ohne dass, das eine politische Geschichte wäre.) Komisch, dass unserem Protagonisten, dem wir folgen, irgendetwas zu fehlen scheint. Die Menschen reagieren für ihn merkwürdig, auf Verletzungen erfolgt so eine Art regenerative Wiedergeburt. Der Tod scheint keine Option zu sein.

Spannend wird es erst, als er einen Riss in seiner Welt findet, die zu unserer führt, doch dann dauert Anderland auch nur noch 10 Minuten. Wer auf Surrealismus steht (wie ich manchmal), der kann sich das schonmal anschauen. Alle andere werden nach 10 Minuten ein großes Fragezeichen über dem Kopf schweben und nach 20 Minuten aufgegeben haben.

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