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Freundschaft plus

Vor Freundschaft plus hatte ich fast ein wenig Angst. Der Trailer war sehr vulgär, gleichzeitig die Filmbeschreibung aber sehr auf Liebesfilm getrimmt. Das sind jetzt beides nicht meine absoluten Faves. Noch dazu der Filmtitel … aber der Originaltitel „No Strings Attached“ ist auch nicht besser.

Es geht um einen Mann (Ashton Kutcher), der eine Frau gut findet (Natalie Portman in ihrer ersten Rolle nach Black Swan), die sich aber nicht binden möchte – und deshalb konstruieren sie sich eine Freundschaft plus Sex. Das geht natürlich wider Erwarten auf Dauer nicht gut.

Btw, Greta Gerwig (Greenberg) spielt als Freundin von Natalie Portman wieder einmal eine Rolle … ich verstehe sie einfach nicht. Das ist gut und super authentisch, mal sehen, wann sie mal eine größere Rolle bekommt.

Rating: ★★★★★★☆☆☆☆ 

Greenberg

Ist mir ja fast schon peinlich, aber auch diesen Film habe ich nicht verstanden. Worum ging’s da jetzt? Ben Stiller (alias Greenberg) bekommt sein Leben vor lauter Langeweile nicht in den Griff. Und weil er nichts macht und seine Familie viel Geld hat, soll er die Villa mit Pool der Familie seines Bruders hüten, während die einige Wochen in Vietnam sind.

Die haben eine „Assistentin“ (Greta Gerwig spielt die ganz großartig), die alle Einkäufe und alles andere auch für die Familie erledigt. Die ist (wenn ich die kulturellen Chiffren richtig deute) aus eine der untersten Schichten, ungebildet aber 100% integriert in die kapitalistische Service-Gesellschaft der USA, die sie zur individuellen Selbstaufgabe zwingt.

Sie sittet als Greenberg, der aus Langeweile und Selbstbestätigung eine Affäre versucht zu beginnen.

Eigentlich gar nicht soooo uninteressant, aber es fählt der Verve, der Spin, der Apostroph und das Ausrufezeichen. So völlig akzentlos macht das alles wenig Sinn und die Story allein trägt den Film dann doch nicht.

Rating: ★★★★★☆☆☆☆☆