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Pitch Black – Planet der Finsternis

pitch-blackAls ich Pitch Black das erste mal gesehen habe, konnte ich den Film überhaupt nicht einordnen. Er war eigentlich zu einfach, um ein guter Science Fiction Film zu sein, aber dennoch zieht er einen absolut in seinen Bann. Mit seinen an losen Enden hängenden Ideen und seinen Figuren.

Das Transporter Raumschiff Hunter-Gratzner stürzt auf einem wüsten Planeten ab, es gibt nur ein knappes Dutzend Überlebende. Die meisten sind muslimische Pilger, unter ihnen ist aber auch der Gefangene Riddick. Pech für die Gruppe, dass über den Planeten gerade die Nacht einbricht, was sie nur alle 22 Jahre tut. In der Nacht kommen zahlreiche Alien-Monster an die Oberfläche und versuchen alles zu verspeisen, deren sie habhaft werden.

Und so entschließt sich die Gruppe alles auf die Karte Riddick zu setzen, dem mystischen und äußerst einsilbigen Einzelgänger, von dem keiner seine Verbrechen kennt. Doch der Charakter trägt den Film so ungemein gut, dass 4 Jahre später ein weiterer Film in die Kinos kam (Riddick – Chroniken eines Kriegers), und dieses Jahr ist es soweit, dass es auch einen dritten Teil geben wird (Riddick: Dead Man Stalking). Ich bin schon sehr gespannt.

Rating: ★★★★★★★★★☆ 

Thor

Hui, war der Film blöd. Gut, das konnte man sich schon denken, eigentlich, bei der Story. Bzw. bei dem was man vorher darüber gehört hat. Aber für mich wurden diese Erwartungen doch noch ein wenig getoppt. Ein reichlich doofer und kriegsgeiler Thor, der seinem Vater Odin nicht gehorchen will, und der einen unfassbar schlecht inszenierten Konflikt mit seinem (Halb?-)Bruder Loki (sic!) austrägt, wird auf die Erde geworfen.

Dort sucht er erstmal seinen Hammer Mjölnir, um dann festzustellen, dass er fast alle seine gottlichen Kräfte verloren hat. Währenddessen stellt sich Loki als Charakter heraus, der ein mieses Doppeldoppelspiel spielt. Klar, dass es trotzdem ein Happy End gibt und ein Cliffhanger für den zweiten Teil.

Mh, die Action Sequenzen sind ganz nett anzuschauen. Viel mehr Positives fällt mir nicht ein. Gut für jeden, der den Film nicht im Kino sehen musste.

Rating: ★★★★★☆☆☆☆☆ 

Eraser

Gestern lief einer der schlechtesten Filme im Fernsehen, die ich je im Kino gesehen habe. Und das war keine Sneak damals 1996 oder so, nein ich wurde da von einem Mädchen ins Kino geschleift, die auf Action Filme stand. (Ich glaube aber den fand sie auch nicht so gut.)

NAja, und gestern im Fernsehen … es war nicht wirklich besser als damals. Eine Firma entwickelt überpotente Railguns und will die natürlich an russische Terroristen verkaufen. Anscheinend hat die US Army damals kein Geld gehabt. Und ein skrupelloser Staatsekretär knallt so ziemlich jeden ab, der sich ihn in den Weg stellt oder auch jeden, der sich ihm nicht in den Weg stellt. Nur Arnold Schwarzenegger kann eine Zeugin noch retten, macht sich aber damit zum Ziel des Staatsapparates. Klingt nach ne simplen Story. Ist es auch.

Rating: ★★★★★☆☆☆☆☆ 

The Walking Dead

In den USA gehen die Horror-Serien um. Neben American Horror Story ist The Walking Dead der große Knüller. Und das zurecht. Die Zombie-Serie ist hochspannend und erstklassig produziert. Da muss sie sich hinter keinem Kinofilm verstecken. Wie es so häufig ist, muss man sich maximal den Vorwurf gefallen lassen, dass die Schauspieler etwas blass bleiben. Aber das liegt vielleicht auch am Action-Genre. Angesiedelt ist die Story übrigens in Georgia und die erste Staffel umfasste nur wenige Tage Handlung. Die Erzählstruktur ist also eher gemächlich.

Sarah Wayne Callies ist die einzige die mir zuvor schon mal als Schauspielerin aufgefallen ist, als Dr. Darah Tankredy (oder so ähnlich) in Prison Break. Jedenfalls habe ich jetzt anderthalb Staffeln der eigentlich als Miniserie geplanten Serie durch und bin mir sicher, dass ich auch noch den Rest gucken werde. Leider steht in der Mitte der zweiten Staffel erstmal eine Sendepause bis Februar an. :-(

Rating: ★★★★★★★★★☆ 

Krieg der Götter

Vorgestern war ich mal wieder in einem 3D Kinofilm. Naja, ich dachte, vielleicht mal einer, der nicht nur die Tiefe des Raumes ausnutzt, sondern auch mal den Zuschauern was entgegenschleudert. Das ist mal wieder nicht passiert. Schade.

Die Story, die sich tief in die bis zur Unkenntlichkeit veränderte griechischen Mythologie eingräbt, ist ein Gut gegen Böse, dass man auch schon von anderen modernen Sandalenfilmen wie 300 kennt. Nur, diesmal soll es alleine, der von den Göttern begünstigte Theseus richten. Dass er es selbst mit mehrfacher göttlicher Unterstützung nicht schafft, die Welt vor dem Bösen Herrscher König Hyperion (Mickey Rouke) zu retten, ist nur eine von vielen oft wahnwitzigen Diskontinuitäten im Film. Das ganze ist zudem furchtbar blutig in Szene gesetzt. Verwunderlich dass der Film nur FSK 16 hat.

Naja, mir gefiel er als ganzes jedoch nicht komplett schlecht. Obwohl er etwas stumpf und eindimensional geraten ist, hat er doch seine conematographisch schönen Momente. Und die Action ist gut. 😉

Rating: ★★★★★★☆☆☆☆ 

Chronicle

Wooohooo! Da kommt doch mal wieder so ein Film so richtig für meinen Geschmack raus. Ok, ich muss noch bis Februar 2012 warten (und wer weiß, ob bis dahin nicht die Welt untergegangen ist), aber Mystery, Science-Fiction mit Hand-Held Kamera in echt gefilmt, wie bei Cloverfield. Das will ich sehen.

Regisseur Josh Trank ist ein weitgehend unbeschriebenes Blatt. Aber ist auch der Drehbuchautor und macht damit meinem Lieblingsregisseur J.J. Abrams alle Ehre.

Schaut’s euch einfach selbst an!

Sky Captain and the World of tomorrow

Neulich hab ich mal wieder Sky Captain and the World of Tomorrow im Fernsehen gefunden. Ich mag den Film, obwohl er auf der IMDB nicht gerade gut wegkommt.

Regisseur Kerry Conran hat eine tolle Optik gefunden, die viel besser wirkt als Zack Snyders Sin City und Co. Und zudem hat er ein paar echte Knaller-Schauspieler gewonnen für diesen Film: Gwyneth Paltrow, Jude Law, Angelina Jolie! Nicht schlecht für ein Erstlingswerk.

Es ist auch wieder schön steampunkig – mit Zeppelinen und Doppeldeckern gegen den bösen Ex-Nazi Totenkopf mit seiner Mega-Androiden-Armee. Aber bitte nicht davon abschrecken lassen, Gwyneth Paltrow sorgt auch für einige romantische Momente. Er liegt wohl irgendwo zwischen Indiana Jones und V wie Vendetta

Rating: ★★★★★★★★☆☆ 

Source Code

Ich liebe ja Jake Gyllenhall seit Donnie Darko, und deshalb hab ich mir den Film Source Code mit eher geringen Erwartungen an die Story angeschaut. Der Einstieg in den Plot ist auch etwas hakelig. Der US-Army Pilot Colter Stevens (Jake Gyllenhall) wacht in einem Zug auf und ist offensichtlich nicht er selbst. Er versucht zu verstehen, was vor sich geht und 8 Minuten später fliegt der Zug in einem Terroranschlag in die Luft.

Nun erwacht er in einer Kammer, eine Offizierin erklärt ihm, er sei auf einer Spezialmission. Er könne jeweils 8 Minuten in ein Gedankenabbild eintauchen, das von Opfern des Anschlags aus ihrem Kurzzeitgedächtnis gewonnen wurde. Und schwupps wird er wieder dorthin geschickt … er soll den Täter ausfindig machen, denn der droht mit einem zweiten Anschlag.

Was ein wenig absurd klingt, hat eine ganze Menge erzähltechnischen Charme. Und die Auflösung der eigentlichen und eigentümlichen Umstände, ist am Ende für den Zuschauer zwar nicht überraschend, aber konsequent und auch neu. Mir hat’s sehr gefallen – haarscharf an den 9/10 Punkten vorbei geschrammt.

Rating: ★★★★★★★★☆☆ 

Hanna

Endlich Hanna gesehen. Hat mir gefallen. Klar, das Thema „genetisch verbesserter Super-Soldat, ohne dass er davon weiß“ ist jetzt ein wenig ausgelutscht, aber es wird auf jeden Fall gekonnt variiert. Saoirse Ronan spielt die Hanna, die in der finnischen Wildnis aufwächst, großgezogen von ihrem Vater. Doch als sie erwachsen ist, geht eine einstudierte Verfolgungsjagd los.

Sie wird von einem amerikanischen Geheimdienst verschleppt, kann aber entkommen und muss nun zu einem Treffpunkt mit ihrem Vater nach Deutschland.

Überhaupt spielt dann doch ein Großteil des Films in Deutschland und Europa. Scheint so, als würde der europäische Markt immer wichtiger für Sujets, deren Produktion finanziell auf der Kippe stehen, um ein zweites Vermarktungsstandbein als Argument zu haben. Mir soll’s recht sein, der Akzent der deutsch-sprechenden amerikanischen Schauspieler ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber im Gegensatz zu US-Serien wie Lost oder Fringe wird ja an Original-Schauplätzen gedreht. Super!

Rating: ★★★★★★★★☆☆ 

Sucker Punch

Mhpf, habe den Film jetzt gesehen und bin maßlos enttäuscht. Selten so einen Blödsinn gesehen, dabei hatte ich mich doch so gefreut auf die Zombie-Nazis und vor allem auf die Zeppeline, aber irgendeinen roten Faden hätte ich mir schon gewünscht.

Und Selbst-Ironie erlaubt sich der Film auch nur an einer einzigen Stelle zu Beginn des Films. Bis dahin ist auch noch die bruchstückhafte Erzähltechnik gute und hervorzuheben. Danach verliert sich der Film jedoch in der bloßen Hülle seiner selbst.

Rating: ★★★★★☆☆☆☆☆