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Prakti.com

prakti-comMh, Owen Wilson und Vince Vaughn, der auch für Produktion und Screenplay verantwortlich ist, in einem zweistündigen Film über Google. Also 2 volle Stunden Employer Branding für eine der medial präsentesten Firmen überhaupt. Das hat natürlich ein ganz gewaltiges Geschmäckle. Ist es wirklich notwendig sowas in einen Kinofilm zu fassen. Wäre der richtige Vertriebweg nicht eine Veröffentlichung auf Youtube gewesen.

Nagut, funktioniert der Film als Komödie. ZWei ältere Offliner verlieren ihren Vertreterjob und versuchen sich nun als Praktikanten bei Google und finden sich unter Hunderten von Zwanzigjährigen und hochtalentierten Codern. Doch nur eines der Praktikantenteams bekommt am Ende der Praktikumszeit einen Job bei Google angeboten. Das ist natürlich die normalen 08/15-Hollywood-Story, von daher kann man nicht viel erwarten. Und viel mehr wird auch nicht geboten. Der Film ist ganz nett, und durch das ausschließliche Product Placement von Google-Produkten, bleibt einem wenigstens jegliches andere Product Placement erspart.

Rating: ★★★★★★★☆☆☆ 

Mitten ins Herz

Wie kann man nur Drew Barrymore in einem Film so alt aussehen lassen? Eine richtige Schande ist das. Gut, ich kann mich nicht an viele Hugh Grant Filme erinnern, die auch nur irgendwie gut waren (obwohl, hat er nicht auch bei Vier Hochzeiten und ein Todesfalls mitgespielt?). Hier kommt echt alles zusammen: schlechte schauspielerische Leistungen (auch von Drew Barrymore), ein katastrophal vorhersehbares Drehbuch, schlimme, wirklich sehr schlimme Musik, die auch noch im Mittelpunkt des Plots liegt.

Wieso sowas eine Finanzierung bekommt? Das kann nur an den großen Namen liegen, und ich meine mich erinnern zu können, dass der Film in den Kinos sogar ordentliche Umsätze machte. Von mir gibt es aber nur 3 Gnaden-Punkte für Drew und Haley Bennett, die ich als Diva-Sängerin Cora nett überzeichnet daher kommt.

Rating: ★★★☆☆☆☆☆☆☆