Archiv für den Monat: November 2011

Die Abenteuer von Tim und Struppi

Eine fotorealistische Verfilmung einer der chauvinistischsten Comics, französisch Kolonialstil. Aber gut, lassen wir mal meine grundsätzlich Skepsis gegen Tim und Struppi bei Seite. Steven Spielberg (regisseur) und Peter Jackson (Produzent) nahmen sich des Stoffes an und brachten als Liebhaber der Comics doch einen stilsicheres Best-of in Blockbuster-Qualität in die Kinos.

Ob das in diesem Fall unbedingt in 3D hätte sein müssen, ich weiß es nicht. So gab es auch viel zu wenig gute 3D-Effekte um den Eintrittspreis von für mich immer wieder erstaunlichen knapp 11€ zu rechtfertigen. Unterhaltungskino hin oder her – der Humor war zwar sehr nett, aber doch wie in den Comics recht flach. Aber die Story war recht rund, und die Charaktere (nimmt man jetzt mal Tim an sich beiseite, den ich nicht so gelungen fand) überzeugend. Andy Serkis legte sich mal wieder ins Zeug und spielt den stets betrunkenen Captain Haddock – Nachfahre einer großen Generation von Seefahrern, den erst Tim auf die Idee bringt nach einem Schatz zu suchen, der sein Leben verändern wird.

Rating: ★★★★★★★☆☆☆ 

Mitten ins Herz

Wie kann man nur Drew Barrymore in einem Film so alt aussehen lassen? Eine richtige Schande ist das. Gut, ich kann mich nicht an viele Hugh Grant Filme erinnern, die auch nur irgendwie gut waren (obwohl, hat er nicht auch bei Vier Hochzeiten und ein Todesfalls mitgespielt?). Hier kommt echt alles zusammen: schlechte schauspielerische Leistungen (auch von Drew Barrymore), ein katastrophal vorhersehbares Drehbuch, schlimme, wirklich sehr schlimme Musik, die auch noch im Mittelpunkt des Plots liegt.

Wieso sowas eine Finanzierung bekommt? Das kann nur an den großen Namen liegen, und ich meine mich erinnern zu können, dass der Film in den Kinos sogar ordentliche Umsätze machte. Von mir gibt es aber nur 3 Gnaden-Punkte für Drew und Haley Bennett, die ich als Diva-Sängerin Cora nett überzeichnet daher kommt.

Rating: ★★★☆☆☆☆☆☆☆